Sponsorenabend: Stolz auf die Rots-Brüder
13 Juni 2026Echter, aufrichtiger und authentischer geht es nicht. Die Brüder Daan, Mats und Tiem Rots – ein lebendiges Beispiel für „Aller guten Dinge sind drei“. Hauptgäste und krönender Abschluss eines fantastischen Sponsorenabends zur Eröffnung des Marveld Turniers. Jungs vom Verein, also echte „Groenlose Jongens“, die den Abend mit dem Vereinslied von Grol beschworen – die drei Musketiere von Grol beendeten den Abend singend. „Einer für alle, alle für einen“ – eine geschlossene Dreier-Einheit, wundervolle Groler Rabauken mit einem Grol-Herzen, was durch das einstimmige und laute „JA!“ auf die Frage von Moderator Stef de Bont bestätigt wurde: Ob die Brüder ihre Fußballkarriere gemeinsam bei Grol beenden wollen – dem Verein, in dem Tiem Rots bereits seit einigen Spielzeiten in der ersten Mannschaft spielt und in dem Daan und Mats ihre ersten Schritte auf dem Fußballrasen machten. Es wird zwar noch etwas dauern, bis es soweit ist: Daan ist mittlerweile eine feste Größe bei FC Twente, und Mats wechselte erst letzte Woche zu TSG Hoffenheim, der Nummer 5 der Bundesliga. Aus diesem Grund wurde er auch mehrmals als „der Mann für 16 Millionen“ bezeichnet.
Aftermovie Sponsorenabend Grol & Marveld Turnier
Bei ihrer Vorstellungsrunde ernteten sie dreimal donnernden Applaus von den Anwesenden. Man kennt sich. „Ich bin Mats Rots und spiele seit einer Woche für Hoffenheim.“ „Ich bin Tiem und spiele hier beim wunderschönen Grol in der ersten Mannschaft.“ „Ich bin der Älteste der Truppe. Ich bin Daan, spiele bei FC Twente – dem zweitschönsten Verein der Welt.“ Die Anwesenden schlossen die drei Brüder noch mehr in ihr Herz, als sie Geschichten über Elternliebe, Vereinsliebe, Mutterliebe und Bruderliebe erzählten – gewürzt mit viel Humor.
Der Klang von Groenlo
Unter den 600 Anwesenden befanden sich vor allem lokale und regionale Unternehmer, die einen höchst unterhaltsamen Abend mit Themen wie Unternehmertum und Fußball erlebten – voller Humor und lehrreicher Momente. Einer der inspirierendsten Redner war Ynzo van Zanten, das kreative Mastermind hinter Tony’s Chocolonely und Mitgründer von Innocent Drinks in den Benelux-Ländern. Mit treffenden Zitaten, die viele zustimmend nicken ließen. Besonders, als er sagte, es sei eine Ehre, heute Abend in „der Perle des Achterhoek“ anwesend zu sein, und die vielen Plopp-Geräusche im Saal – verursacht durch die in Groenlo geborene Schwingenflasche des Grolsch-Biers – als „den Klang von Groenlo“ bezeichnete. „Ich habe mich immer auf die menschliche Seite des Geschäfts konzentriert. Wenn wir über Veränderungen sprechen, müssen wir auch über Systemveränderungen sprechen. Wir selbst sind das System.“ Und: „Nicht jeder Arbeitgeber freut sich, wenn eine Mitarbeiterin schwanger wird. Wir wollten das genau fördern und haben damals sogar einen Baby-Bonus eingeführt: Wenn du ein Kind bekommst, während du bei Tony’s arbeitest, bekommst du 1.000 Euro bar in die Hand. Arbeiten beide Eltern bei Tony’s, gibt es 2.000 Euro, und nennst du dein Kind Tony, bekommst du nochmal 1.000 Euro extra. So geht’s auch.“
Serdar Gözübüyük
Der beste niederländische Schiedsrichter, Serdar Gözübüyük, der seine Karriere beim Marveld Turnier begann, an das er sich gerne zurückerinnert, nahm die Anwesenden anhand von Bildmaterial auf eine anderthalbstündige Reise mit – zwischen 22 Feldspielern und Zehntausenden leidenschaftlichen Fans, während ihm zudem die VAR-Kommentare im Ohr dröhnten. „Ich fand es fantastisch, auf Turnieren wie diesem Erfahrungen sammeln zu dürfen. Das gebe ich auch immer an angehende Schiedsrichter weiter.“ Auf die Frage, ob alles, was er erlebt hat, den Aufwand wert war, um diesen Status zu erreichen, antwortete Serdar ehrlich: „Wenn ich auf all die Spiele zurückblicke, dann auf jeden Fall. Aber als ich mit 12 Jahren anfing, wusste ich nichts von sozialen Medien, von so fanatischen Menschen in einem Stadion. Dass so vieles damit verbunden ist, das wusste ich nicht. Trotzdem hoffe ich, dass sich in Zukunft auch Dinge ändern werden.“ Er bleibt realistisch: „Ich bin dankbar für all die schönen Spiele, die ich hatte – aber du bist immer nur so gut wie dein letztes Spiel.“
Am Ende waren alle voll des Lobes über den Abend und das Angebot. Es wurde noch weiter geplaudert, angestoßen, gelacht, und inmitten des Trubels waren auch Mats, Tiem und Daan Rots in ihrem eigenen Vereinsheim, unter Gleichgesinnten, im Wohnzimmer des s.v. Grol – auch ihres s.v. Grol!
Die musikalische Umrahmung wurde von der talentierten Achterhoeker Country-Sängerin Yara Beeks übernommen, die bereits im letzten Jahr beim Königstag in Doetinchem glänzte.




