Jefta Bresser mit Bayer Leverkusen beim Marveld Turnier

14 Juni 2026

„Das ist ein Turnier, bei dem man dabei sein will“

Jefta Bresser ist beim Marveld Turnier quasi ein alter Bekannter. „Ich komme schon seit Jahren hierher. Zuerst mit De Graafschap und später, als ich im Ausland arbeitete, habe ich immer versucht, zurückzukehren. Bayer Leverkusen war schon öfter hier – und auch diesmal wurden wir wieder eingeladen.“

Unsere U14 wurde Westdeutscher Meister, und vor zwei Wochen haben wir auch den Kevin-De-Bruyne-Cup in Genk gewonnen. Vielleicht waren unsere Jungs deshalb etwas zu selbstbewusst im Spiel gegen Right to Dream. Wir wurden überrumpelt, kamen in der zweiten Halbzeit nochmal zurück, verloren aber am Ende mit 3:1. Gegen Ajax war das Ergebnis enttäuschend, auch wenn wir später die bessere Mannschaft waren. Gegen PSV haben wir uns dann aber gut erholt.“

Ein besonderes Detail in unserer Mannschaft ist die Anwesenheit des U13-Talents Emre Alajbegovic. Sein älterer Bruder Kerim ist Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina und aktuell bei der WM im Einsatz. „Gestern wurde er im Spiel gegen Kanada in der 70. Minute eingewechselt.“

„Das ist ein Turnier, bei dem man dabei sein will“, fährt Bresser begeistert fort. „Eigentlich tun wir alles, um hier dabei sein zu können. Solche Momente sind es, worum es geht. Wir wollen an die absolute Spitze Deutschlands. Deshalb liegt unser Fokus stark auf unserer eigenen Nachwuchsakademie – denn dort müssen die Spieler herkommen. Das erfordert Qualitätsimpulse, bessere Strukturen und bessere Trainer. Die Geschichte des Vereins zeigt, dass Spieler wie Kai Havertz und Florian Wirtz aus der eigenen Jugend in die absolute Weltspitze aufgestiegen sind. Außerdem verleihen wir talentierte Spieler an Top-Klubs, damit sie Erfahrung sammeln.“

In diesem Jahr stand sogar ein eigener U19-Spieler in der Startelf unserer ersten Mannschaft. „So setzen wir ganz bewusst Schritte. Und vergessen Sie nicht: Wir sind unglaublich stolz, hier dabei sein und teilnehmen zu dürfen.“